Kendo-Abteilung

Kendo - "Der Weg des Schwertes" ist die japanische Kunst des Schwert- und Stockfechtens, die sich aus dem kriegerischen Kenjutsu entwickelt hat und heute zu einer weltweit betriebenen Sportart herangewachsen ist.

Unsere Kendoabteilung ist als Mitglied des Nordrhein-Westfälischen Kendo-Verbandes (www.nrwkendo.de) [NWKV] dem Deutschen Kendo-Bund (www.dkenb.de) [DKenB] als offiziellen Vertreter dieser Kampfkunst in Deutschland angeschlossen. 

 

Helge Prause hat das Kendo in Lemgo eingeführt und leitet seit Gründung des Vereins die Kendo-Abteilung. Helge ist Jahrgang ´66, von Beruf Tischler, trägt den 1.Dan (Meistergrad) im Kendo und blickt auf eine langjährige Kendo-Karriere zurück, in der er sich auch durch hartnäckige Verletzungen nie vom Weg hat abbringen lassen. 

Kendo-Trainingszeiten

Kendo-Training in Lemgo

  •  Mittwoch 19.30 bis 21.00 Uhr,  Karla-Raveh-Gesamtschule, kleine Halle, Vogelsang 31 in 32657 Lemgo

 

Kendo-Training in Bielefeld

 

Jeweils in der Turnhalle der Klosterschule, Hagenbruchstr.10, 33602 Bielefeld.

  • Am Dienstag von 18.30-19.30 Uhr: Nihon Kendo Kata 1-10, Kihon Waza Geiko Ho 1-9 (Nihon Kata).
  • Am Dienstag von 19.30-21 Uhr: Training für alle.
  • Am Samstag 10-11 Uhr: Suburis, Fußarbeit, Grundtechniken.
  • Am Samstag 11-12 Uhr: Shinaitraining für Rüstungsträger.
  • Trainer Thomas Plau und Lennart Gorholt

 

Kendo

Kendo heißt übersetzt "der Weg des Schwertes", abgeleitet aus Ken, das Schwert, und Do, der Lebensweg, was auf das geduldige und unermüdliche Üben, eine langjährige körperliche und technische Entwicklung mit dem hohen Ziel der Vervollkommnung der charakterlichen Eigenschaften hinweist.

 

Ziele

Die Zielsetzungen des Betreibens der Kampfkunst Kendo sind vielfältig: Schulung der konditioneller Fähigkeiten wie Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft, Geschicklichkeit und Belastbarkeit, der kognitve Komponenten wie zum Beispiel der Aufmerksamkeit, der Entschlußkraft, des Reaktionsvermögens, der Verantwortung und Selbstdisziplin, Entwicklung von Teamgeist und Fairneß, etc. p.p.  

 

Entwicklung

Japanische Krieger übten sich schon seit Jahrhunderten im Gebrauch des Schwertes im Kenjutsu. Daraus entstand im Anschluß an das 16.Jahrhundert die Kampfkunst Kendo und im letzten Jahrhundert schließlich das moderne, sportliche Kendo, das auch in den 60'iger Jahren des vorigen Jahrhunderts seinen Weg bis nach Deutschland gefunden hat. In Japan zählt man heute circa 2 Millionen Aktive, in Deutschland sind es schon mehrere tausend Sportler. Es gibt regionale, nationale und internationale Wettbewerbe, die bis zur Ausrichtung von Weltmeisterschaften reichen.

 

Ausrüstung

Shinai - Bambusschwert: Es wurde vor ca. 250 Jahren entwickelt und besteht aus

  • vier Bambusleisten,
  • die von einer ledernen Griffhülle zusammengehalten werden (Tsukagawa) und
  • eine lederne Kappe (Sakigawa) an der Spitze haben,
  • einem Lederbändchen (Nakayai-gawa),
  • einer reißfesten Sehne (Tsuru) und
  • einem runden Stichblatt (Tsuba).

Das Shinai hat eine Länge von ungefähr 115 cm bei etwa 500 Gramm Gewicht.

Rüstung

  • Maske (Men),
  • Handschuhe (Kote),
  • Brustpanzer (Do),
  • Schurz (Tare).

Die vier Elemente der Rüstung bilden gleichzeitig die Trefferzonen beim Kampf.

Kleidung

  • Jacke (Keiko-gi),
  • weite Hose (Hakama),
  • Kopftuch (Tenugui/Hachimaki).

 

Kata

Kata wird zu zweit ohne Rüstung mit Holzschwertern (Bokken/Bokuto) geübt. Das japanische Kendo kennt sieben Langschwert- und drei Kurzschwert-Formen.

 

Graduierungssystem

Die Gradurierungen reichen von den Schülergraden, beginnend mit dem 6.Kyu, bis zu den Großmeistergraden (8.Dan). Es gibt jedoch keine farbigen Gürtel, wie in anderen asiatischen Kampfsportarten, die den Grad für alle sichtbar anzeigen.

 

Kendo in Bielefeld

Auf Initiative von Lennart Gorholt richten wir einen Ableger unserer Kendo-Abteilung in Bielefeld ein:

 

Das Training wird in der Turnhalle Klosterschule, Hagenbruchstr. 10, 33602 Bielefeld,

dienstags von 18.30 bis 21.00 Uhr

statt finden. 

 

Trainer und Ansprechpartner:

 

Thomas Plau,

Lennart Gorholt, 

Oliver Mühlisch